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Wir sind verzweifelt, wir hungern, wir sterben und die Welt sieht zu!

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Wir sind verzweifelt… wir hungern… wir sterben… und die Welt sieht zu …

Das sind die telefonische Schlussworte im Telefonat unsere 2.Vorsitzenden Polina aus der Kiew in der Ukraine
mit Alewtina einer Volontärin aus Gorlovka.

 

Hilferufe aus Gorlovka (Ost-Ukraine) !!!
Die Situation in Gorlovka ist, für Mensch und Tier, ganz fürchterlich.

Gestern war das Tierheim unmittelbar von einem Angriff betroffen.Gorlovka
Eine Hündin ist tot…
Seit einer Woche kann Alewtina, die Leiterin, das Tierheim nicht erreichen.
Der einzige Weg zum Tierheim ist von Panzern und zerbombten Autos blockiert, höchstwahrscheinlich sogar vermint.
Auf dem Weg liegen Leichen…
Kein Mensch darf durch die Posten der bewaffneten Separatisten.
Der Weizenvorrat ist schon zu Ende.
Einige Gebäuden auf dem Tierheimgelände sind durch Angriffe stark beschädigt, Fenster kaputt, Stromleitungen zerstört…

Nachbarn des Tierheimes (ein altes Ehepaar) sind ums Leben gekommen, nach einem Angriff direkt ins Haus.
2 Leichen ohne Kopf liegen seit einer Woche da.
Weitere Hunde und Tierheim Mitarbeiter sind zum Glück nicht verletzt, aber sie haben nichts mehr zum essen…
Im Tierheim gibt es kein Strom und die Reparaturen sind in nächster Zeit von der Stadt nicht vorgesehen.
Ohne Strom oder Benzingenerator gibt es im Tierheim kein Wasser und Benzin muss auch gebracht werden.

Wir versuchen weiterhin den Kontakt zu halten und zu unterstützen.

Mehr dazu auch hier auf Facebook: Gorlovka Shelter für Straßentiere

 

Deine Spende rettet Tierleben!
Your donation will save animal lives!

Danke im Namen der Tiere
Thank you on behalf of animals

per Überweisung aus der EU oder weltweit:

Protect Animals With Us e.V.
VR-Bank Altenburger Land eG / Deutsche Skatbank
IBAN: DE33 8306 5408 0004 8459 60
BIC: GENODEF1SLR
Verwendungszweck: Ostukraine

PayPal:

http://bit.ly/Pawu-Spende
oder
spenden@pawu.org
Verwendungszweck: Ostukraine

 


Update 31.01.2015

 

Da die verständliche Frage aufkam:

„Wie bekommt ihr denn die Spendengelder oder gekauften Dinge in Kriegsgebiete wie in diesem Fall -Gorlovka- ?“

 

wollen wir Euch das natürlich erklären.

Die Vorgehensweise ist wie folgt:

Wir kaufen Medikamente in Kiew und schicken sie per Post in die nächstliegende friedliche Ukr. Stadt Artemovsk.
Sobald es geht, fährt Alewtina dorthin und holt das ab.
Dort kann sie auch Geld vom Automat abheben, in Gorlovka geht das nicht.
Dort kann man nur bar bezahlen.
Wir überweisen Geld auf das Tierheim Konto.
Davon wird der Weizenlieferant bezahlt, der direkt in Gorlovka ist

Auf dem Weg zum Tierheim gibt es einen Kontrollposten der Separatisten.
Der Weg ist vermint und es liegen viele Leichen dort…
Bis vor einer Woche konnte man die Straße noch normal benutzen. – Jetzt nicht mehr.
Die Kämpfe haben sich seit einer Woche deutlich verschärft.
Man muss dauernd mit Granatenbeschuss oder Sperrfeuer rechnen.

WENN man eine Erlaubnis bekommt, kommt man mit dem Weizen durch.
Die Erlaubnis ist aber sehr selten und nur in Feuerpausen, die trügerisch sind.
Alewtina kommt mit dem Auto zum Kontrollposten, der auf dem Weg zum TH ist.

Die Mitarbeiter kommen von der anderen Seite zu Fuß und nehmen Futter und Benzin, was die tragen können….
Es sind ja nur 2!
Und das alles unter Lebensgefahr!
Zu Fuß kann man gehen. Ist nur weit weg vom Tierheim.
Mit dem Auto darfst du nicht, weil das Auto beschossen werden kann.
Man könnte vermuten, dass dort Waffen oder bewaffnete drin sind.
Gestern hat Alewtina die Posten angefleht und der Weizen Lieferant kam durch.
Aber auf eigene Gefahr.
Das war eine von unseren Spendern bezahlte Lieferung.

Wir hoffen jeden Tag auf eine Entspannung der Lage.
Dann kann Alewtina auch wieder mit dem Auto gefahrlos die Versorgung des Tierheimes gewährleisten.
Dort leben schließlich immer noch ca. 300 Hunde…

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